Was ist Tattooentfernung?

Das Stechen von Tätowierungen ist ein weit verbreitetes Verfahren mit einer langen interkulturellen Geschichte. Aufgrund der weiten Verbreitung ist eine Zunahme bezüglich der Entfernung von unerwünschten Tätowierungen zu beobachten. Unter einer Tattooentfernung versteht man die vollständige Entfernung der mehrfarbigen Tinte, die sich unter der Haut befindet.


Therapiemöglichkeiten

Vor der Einführung medizinischer Laserverfahren waren die gängigen Verfahren hierfür beispielsweise Kryochirurgie, Dermabrasion oder Exzision (chirurgische Entfernung von Körpergewebe). Dunkle oder schwarze Tinten sprechen am besten auf dieses Verfahren an, allerdings können Tätowierungen mit einem breiteren Farbspektrum (moderne Tattoos) anhand von Methoden mit unterschiedlichen Wellenlängen entfernt werden. Die Entfernung von Tattoos ist an jeder Körperstelle möglich.


Funktionsweise

Die Tattooentfernung hängt von dem Prinzip der selektiven Photothermolyse ab. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die richtige Wellenlänge verwendet wird und dass die Tinte die Energie absorbiert und somit aufspaltet. Aufgespaltene Pigmente werden im Laufe der Zeit über die natürlichen Vorgänge im Körper entfernt. Umliegendes Gewebe wird zwar größtenteils allerdings nicht vollständig verschont, d. h., dass eine Tattooentfernung in den meisten Fällen unangenehm für die Patienten ist. Zur Erzielung optimaler Ergebnisse sind mehrere Sitzungen erforderlich.

Der gütegeschaltete Laser wird am häufigsten für die Tattooentfernung verwendet. Eine entsprechende Kühlung der Haut erhöht den Patientenkomfort und ermöglicht dem Behandler eine sichere Abgabe der Energie. Durch die Veränderung der Behandlungsparameter können die Nutzer die Behandlung an die Beschaffenheit der Haut und den Hauttyp des einzelnen Patienten anpassen, um so optimale Ergebnisse zu erzielen, den Patientenkomfort zu erhöhen und mögliche Nebenwirkungen zu reduzieren. Die Behandlung von dunklen Hauttypen mit Laser- oder Lichttherapie kann aufgrund des erhöhten Risikos für Verbrennungen oder eine postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH) problematisch sein.


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